Wenn ich dann eine violette Masse habe, rolle ich sie in die perfekte Form.
Das heißt, die Masse müsste ausgerollt eine Länge von Ca. 185 cm bis 190 cm haben. Arme und Beine dürfen auf keinen Fall fehlen und am Besten von beiden gleich zwei. Etwas muskulös dürfen sie ruhig sein, aber bitte nicht zu viel des Guten, sonst passt es nacher nicht mehr in den Ofen. Finger und Zehen bitte nicht vergessen! Jetzt forme Ich den Hals und den Kopf, der nicht zu rund aber auch nicht zu eckig sein sollte. Etwas markant, so passt es schon. Die Ohren vertiege ich nicht aus Marzipan, sondern aus Lakritzschnecken. Durch den speziellen Aufbau der Schnecken höhrt der Traummann alles was sie sagen. Der positive Nebeneffekt: Das Lakritzaroma wenn sie zährtlich hinein beißen. Bevor wie mit der Gestaltung des Gesichtes beginnen, rühren wir aus Kakaopulver, Zitrone, Moschusaroma, Bergquellwasser und einer priese Salz die Glasur.
Kakaopulver soll den Traumman und seiner Bäckerin Glücksgefühle bringen. Zitrone in verbindung mit Bergquellwasser sorgt für die Ehrlichkeit und einen erfrischenden Humor. Das Moschusaroma sorgt dafür, dass ihr Traummann trotz der vielen Süße seine männlichkeit nicht verliert. Das Salz ist nur wichtig, wenn sie etwas Würze in der Beziehung mit ihrem Traummann möchten.
Ich verteile die Glasur auf das ausgerollte Marzipan. Erst dann kann ich damit beginnen das Gesicht zu gestalten. Ich nehme zwei braune M&M's oder Kakaobohnen für die Augen. Die Nase wird grade aus der Marzipanmasse geformt und die Lippen werden durch eine aufgeschnittene Erbeere angedeutet. Als eine Art drei-Tage-Bart stecke ich ,um das markante Gesicht, dünne und kurze Lakritze. Die Haare bestehen ebenfalls aus Lakritz. Möglichst zwischen 6 cm und 20 cm lang. Und die Augenbrauen dürfen auch nicht vergessen werden. Als Nippel für den Traummann nehme ich zwei Haselnüsse, die schmecken besonders gut. Und als Bauchnabel drücke ich einen weiteren M&M in die Masse.
Zu guter Letzt nehme ich eine kandierte Banane und befestiege sie zusammen mit zwei Pfirsichen zwischen die Beine des Traummannes. Geformt ist nun der Traummann! Jetzt nur noch für ungewisse Zeit in den Backofen und je nach Glückslage darf die Bäckerin ihn noch vernaschen bevor sie alt und grau ist.




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