Nur wer mit sich selbst im Reinen ist, kann in einer Beziehung glücklich werden!

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Nur wer mit sich selbst im Reinen ist, kann in einer Beziehung glücklich werden! (mythensucher, 21.12.2011, 14:51 Uhr)
Es ist schon ein böses Ding, mit all den Erfahrungen die man im Leben sammelt und die man
dann Lebenserfahrung nennt. Lange, oft viel zu lange, begreift man einfach nicht was da
geschieht, ist ratlos weil nichts änderbar erscheint, kurzum man such ein Glück dass man
aber nicht festhalten kann.

Es dauert lange, sehr lange, bis man dann in kleinen Häppchen zu ahnen beginnt, was da
grundsätzlich schief läuft und schließlich kommen da Erkenntnisse, die nur erklären
und nichts mehr heilen können.

Das gilt auch und vor allem und in jedem Fall für die Beziehung zu Anderen. Ist besonders
schmerzlich wenn es um Andere geht, an die man sich gebunden hat, mit denen man rosarote
Wolken suchte.

Also rede ich mal über die Kluft, die man erst gar nicht wahr nimmt, die dann nur schwer
zu überwinden ist und die sich letztlich als unüberwindbar erweist. Weil es so schwer
war sie zu ergründen und viel zu lange gedauert hat bis sie überhaupt erkennbar wurde.

Eine Beziehung zu einem Menschen der mit ich selbst nicht im reinen ist, kann nicht
glücklich machen, sie kann nur allenfalls ausgehalten werden. Schlimm wenn man das nicht
kann, dann kann man nur fliehen oder man zerbricht.

Es geht also um Menschen die sich selbst nicht lieben, die mit sich selbst nicht
klarkommen, an sich selbst scheitern. Das sind nicht nur Einzelne, es sind heute
erschreckend Viele. Die die dann schließlich beim Therapeuten landen, sind nur die Spitze
eines Eisbergs.

Die leiden dann in einer Beziehung und es ist die Beziehung die sie als Ursache ihres
Leidens ausmachen. Aber sie verdrängen und wollen nicht wahrhaben dass ihr Leiden schon
lange vorher begann und sie es schon mit in die Beziehung brachten.

Und weil der Start vieler Beziehungen die Liebe ist, ist der Weg zum Scheitern schon
beschritten bevor alles begann. Denn die Liebe beginnt nun mal leider mit der Phase, die
mit „Schmetterlingen im Bauch“ so poetisch treffend beschrieben ist. Da hat uns nun
Mutter Natur ein biologisches Phänomen ins Nest gelegt, dass uns für beschränkte Zeit
in einen Ausnahmezustand der nicht mehr vorhandenen objektiven Wahrnehmung versetzt.

Wer unglücklich ist und an sich selbst verzweifelt erlebt dann dass all dies wie weg
geblasen ist. Alles ist rosarot. Aber wenn dann diese Phase zu ende geht, und sie ist nun
mal endlich, dann kommt alles wieder zum Vorschein was einem das Leben schon immer
verleidete.

Aber mit einem bedeutsamen Unterschied. Vorher war es diffus, unbegreiflich, nicht
erklärbar. Aber nun glaubt man einen ganz konkreten Schuldigen ausgemacht zu haben. Den
Partner. Schließlich war an doch glücklich als man ihn kennen lernte, total glücklich.
Und wenn man jetzt unglücklich ist muss es ja an dem liegen. Man verdrängt und weiß
auch gar nicht, dass man schon unglücklich war bevor man ihn kennen lernte. Nur ein
Therapeut könnte es einem klar machen.

Warum ich dass hier so ausführlich schreibe?

Nun, es soll doch nicht so sein, dass wir zwar heute auch komplizierte Krankheiten heilen
können, aber es als unabänderlich betrachten dass so viele Beziehungen scheitern,
zusätzliches Unglück auslösen.

Darum gebe ich eine Empfehlung ab, rufe auf, gebe den dringenden Rat. Beschäftigt euch
erst mal mit euch selbst, ergründet ob ihr grundsätzlich glücklich sein könnt. Und
wenn das nicht der Fall ist lasst es nicht auf sich beruhen sondern findete heraus wo da
die Wurzeln liegen.

Erst wenn ihr euch selbst Klasse findet, mit euch selbst rundweg und vorbehaltlos
zufrieden seit, kann eine Beziehung dauerhaft schön werden. Voraus gesetzt, es ist ein
Partner der nicht auch mit sich selbst Probleme hat.
Re: Wer mit sich selbst im Reinen ist, wird anderen damit nicht auf die Nerven gehen ... (mythensucher, 23.12.2011, 16:06 Uhr)
Danke herzlich für den Sarkasmus, ist gut angekommen.
Allein, eine Schlussfolgerung stimmt nicht. Ich beschreibe hier nicht Probleme die ich
selbst habe, im Gegenteil. Ich schreibe dies weil ich zu denen gehöre die für Andere
Stütze sind und sich dazu gedrängt fühlen. Und so komme ich zu dem Schluss dass es doch
so einige gibt, für die es hilfreich ist zu lesen, was Andren auch schon geholfen hat.
Schön wenn EinzelMensch zu denen gehört, die mit all dem nichts zu tun haben.
Re: Wer mit sich selbst im Reinen ist, wird anderen damit nicht auf die Nerven gehen ... (ritchie322000, 23.12.2011, 23:04 Uhr)
nun ja, jeder mensch agiert immer nur aus rein egoistischer motivation, sei es nur, sein
helfersyndrom zu befriedigen ( das is nietzsche oder schopenhauer, ka, ich les das
frauenfeindliche gedöns von denen ja nich, aber is ja egal, wir sind ja hier nicht im
retortenthread^^) entscheidend is doch aber, ob sich zwei egoistische prinzipe
zusammenfinden...dann funzt das auch...geht also auch als 6 zeiler^^
Re: Wer mit sich selbst im Reinen ist, wird anderen damit nicht auf die Nerven gehen ... (ritchie322000, 25.12.2011, 21:14 Uhr)
gansiiiiiiiiiiiiii *umrenn* ^^^^^^^^^abba richtig les'n mussu mich schon^^